Seit
2003 „Ökozentrum“ mit neuen Chancen.
Demonstrationsparzellen von
Bauern sollen leichter zugänglich werden. Theorie und Praxis ökologischen
Anbaus gehören näher zusammen. Dies waren die Ausgangsideen, ein „Ökozentrum“
zu entwickeln. Ab 2001 wurden in Stadtnähe geeignete Gelände gekauft und mit
Anbau begonnen durch Ökobauern; 2003 wurde das Zentrum gebaut: Einfaches
Schulungshaus und ein Wohnhaus für Betreuer und Mitarbeiter. Heute: Mit einem
Gelände von ca. 20 ha Größe, 3 km vom
Stadtrand entfernt, stellt sich das Ökozentrum dar:
- Landwirtschaftliche
Versuchsparzellen ökologischen Anbaus zeigen die Anwendung der einschlägigen
Pflanzen und die Vielfalt des Anbaus von Mischkulturen und darin Beispiele
von Bienenzucht.
- Forstwirtschaftlich
genutzte Gelände zeigen in ersten Ansätzen Versuche, wie der
geringgeschätzte Buschwald (Wildwuchs nach landwirtschaftlicher Nutzung)
und ausgedünnter Hochwald längerfristig wertvollen Baumbestand bringen
kann.
- Parzellen
Ökologischen Gartenbaus, darin auch Übungsparzellen für Studenten der
lokalen Universität
- Ein
Fischteich, als Beispiel, die Ernährung zu verbessern und zusätzliches
Einkommen zuschaffen.
- Das
Zentrum selber mit
vielfältiger Nutzungsmöglichkeit für Kurse, größere
Versammlungen.... mit einfachen Schlafgelegenheiten und einer Küche.

Die
Angebote des Ökozentrums:
- Nach
den Bedürfnissen der Gruppen angepasste, ein- oder mehrtägige,
praxisnahe Schulungskurse, mit der Möglichkeit der
praktischen Einübung für kleine Gruppen von Bauern/Bäuerinnen, als
Grundschulung oder gezielte Weiterbildung; mit Angeboten von Verarbeitung
ihrer Produkte. Übernachtungs- und Selbstversorgungsmöglichkeit.
- Besuche
oder Praktikas für Fachleute
und Studenten: Studenten der lokalen Universität haben begonnen, eigene
Übungsparzellen einzurichten und unter Anleitung zu betreuen oder als
Praktikanten für 2 – 3 Monaten in
Projekt einfach mitzuarbeiten. Ab Herbst 2004 sind auf
internationaler Ebene Praktikas für Ökologische Land- und
Forstwirtschaft im Internet
(Webseite AAE) ausgeschrieben mit Programm und Begleitung. Diese bezahlten
Praktikas sollen auch weniger bemittelten Studenten aus dem Amazonasraum
eine Teilnahme ermöglichen.
- Gruppenbesuche
für Touristen: 2-3-stündige Führungen in gewünschten Parzellen durch
unsere Mitarbeiter, damit Touristen auch positive Alternativen
zur üblichen desaströsen Brandrodung kennen lernen können; Gesprächsangebot
und Erfrischung mit originären Waldprodukten danach im Zentrum.
- Die
Möglichkeit für Naherholung für
Familien mit Kindern und als Stätte der allgemeinen Bewusstseinsförderung für umweltschonendes Haushalten ist
noch eher eine Option für die
Zukunft.
- Nicht
zuletzt Arbeit- und Einsatzmöglichkeit für deutsche Zivildienstleistende (ADiA)
oder Praktikanten ; durch
Mitarbeit in den Bereichen des
Ökozentrums oder begrenzt bei nahegelegenen Ökobauern; Unterkunftsmöglichkeit
im Wohnhaus des Zentrums.

Wohnhaus für Betreuer, Zivis und
Praktikanten